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Sonntag, 14. Mai 2017

Hefezopf mit Zwetschgenzimtmarmelade - so startet der Tag gut..

Sonntagmorgen und einen Hefezopf zum Frühstück, klingt das nicht herrlich? Warum soll man sich nicht mal selbst verwöhnen und ein ausgedehnts Frühstück zu sich nehmen und Arbeit, Arbeit sein lassen. :)
Genau das machten wir heute.. Da es gestern ein wenig später geworden ist, haben wir heute mal richtig lange ausgeschlafen. Und weil ich gestern schon fleißig war, gab es heute diesen leckeren Hefezopf mit Zwetschgen Zimt Marmelade.
Weil es so leicht von der Hand ging, hab ich gleich zwei gemacht und einen in unseren Gefrierschrank gepackt. So hab ich einmal die Arbeit und zweimal das Vergnügen :)
Natürlich, aufgetaut schmeckt nicht so gut wie frisch, aber es ist immer noch ein leckerer Schmaus! Nun zum Rezept.


Für 2 Hefezöpfe benötigt ihr folgende Menge:
25 g Hefe (am besten die offene Frischhefe vom Bäcker)
1 TL Zucker
30 ml Milch, lauwarm

500 g Mehl
60 g Butter, zerlassen
80 g Zucker
1 Prise Salz
1 Msp. Zitronenschale
1 Pkg. Vanillezucker
2 Eier
ca. 150 ml Milch, lauwarm
1 EL Rum
Marmelade
1 Ei

Für das Hefegebäck sollten die Zutaten alle Zimmertemperatur haben. d.h. nicht direkt aus dem Kühlschrank und nicht heiß. Wenn ihr die Eier usw. ca. 2 Stunden vorher aus dem Kühlschrank nehmt, habe sie die perfekte Zimmertemperatur erreicht.
Fürs Dampfl nehmt ihr die 30 ml lauwarme Milch, löst den Teelöffel Zucker darin auf und bröckelt die Hefe ein und verrührt alles bis keine Hefeklumpen mehr zu sehen sind.
Diesen Hefebrei oder das sogenannte Dampfl ca. 10 Minuten aufgehen lassen.


Dann gebt ihr das Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronenschale in eine Rührschüssel. Einmal alles kurz durchrühren. Dann in der Mitte eine Mehlmulde graben und dort hinein das Dampfl, Rum, Eier, Milch und die zerlassene Butter geben. Ihr könnt auch Butter mit Milch schmelzen (lauwarm nur), dort die Eier einrühren und dann das mit dem Dampfl in die Mehlmulde geben. Den Teig kneten lassen. Der Teig ist soweit, wenn er leichte Blasen bildet die aufplatzen oder er sich von alleine vom Schüsselrand löst. 
Den Teig in eine 'Peng'Schüssel geben und an einem warmen Ort zum doppelten Volumen aufgehen lassen. Wenn ihr keinen warmen Ort habt, einfach im Spülbecken ca. 5 cm lauwarmes Wasser einlassen und dort die Schüssel hineinstellen.
Ist die Aufgehzeit um, schlägt ihr den Teig nochmal zusammen. D.h. soviel wie einfach nochmal gut 'kneten' und dann in zwei Hälften teilen. Eine Hälfte legt ihr mal beiseite, das ist der zweite Zopf.

Nun die Hälfte nochmal teilen. Mit einen Nudelholz den Teig zu einem Rechteck austreiben, bis der Teig in etwa 5 mm dick ist. Dasselbe wiederholt ihr mit der zweiten Hälfte. Legt eine Teigplatte auf eure Arbeitsfläche, bestreicht diese mit der Zwetschgenmarmelade und legt die zweite Teigplatte darauf.
Mit einem 'Pizzaschneider' oder Teigmesser nun in drei Stränge teilen. Bitte aber auf einer Seite nicht ganz durchschneiden, das ist der Start von eurem Zopf. Nun jeden Teigstrang ein paar Mal um sich selber drehen. Und jetzt noch mit den drei verdrehten Teigsträngen den Zopf flechten. Am Ende angekommen, dreht ihr die Reste ein und befestigt sie evtl. mit einen Zahnstocher. 
Das Gleiche nun auch noch mit der anderen ersten Teighälfte. Hier könnt ihr auch eine andere Füllung verwenden. Entweder eine Marmelade, Kirsche, Marille, Erdbeere usw. oder auch eine Mohn- oder Nussfüllung machen.
Den Zopf nun nochmal für ca. 30 Minuten ruhen lassen. Er wird jetzt noch um einiges aufgehen. :)
Ruhezeit um, mit einem verquirlten Ei bestreichen und ab ins vorgeheizte Backrohr bei 180 Grad Ober- Unterhitze ca. 30 Minuten goldbraun backen.
Backzeit um, rausnehmen und auf einen Kuchengitte vollständig auskühlen lassen.

Wünsche euch einen schönen Muttertagssonntag, 
eure Lisa



Sonntag, 26. Februar 2017

Kanelbullar - wer liebt Zuckerzimtschnecken nicht?

Holen wir uns ein Stück Schweden ins Haus. Wer kennt und liebt diese Zucker zimtigen Zuckerzimstschnecken nicht? Ich kenne niemanden. Und wenn man die Fotos hier ansieht, gibt es Naschkatzen die es schaffen vor dem Foto schon zu probiern. Okey - in diesem Fall war ich selbst eine davon. Warmer sind sie einfach göttlich.
Hab schon Mal Zimtschnecken gemacht, diese aber mit Sultaninen. Dieses Rezept hier stammt aber aus der Zeitung 'Sweet Dreams'. Die aktelle Ausgabe handelt von Hefeteigen. In dieses Gebiet muss ich mich noch mehr einarbeiten. Man traut sich nicht immer an Hefeteige ran, obwohl es eigentlich fast nichts einfacheres gibt. Die wichtigste Zutat dabei ist die Hefe und wenn es Frischhefe vom Bäcker ist, kann gar nichts mehr schief gehen. 
Und wie das Sprichwort schon sagt, Übung macht den Meister! Also meine Lieben, ran an die Heferezepte und genießen, nun aber zum Rezept.


Für ca. 10-12 Stück
Für den Teig benötigt ihr folgendes:
500 g Mehl
1 Pck. Trockenhefe (7g)
50 g Zucker
1 Prise Salz
200 ml Milch
1 Ei
1 Eigelb
5 EL Pflanzenöl

120 g Butter
80 g Zucker
1 TL Zimt, oder wer mag auch mehr

Für den Zuckerguss:
3 EL Milch
6 EL Puderzucker

Gebt das Mehl in eure Rührschüssel, 50 g Zucker, Hefe und Salz hinzufügen und alles miteinander vermischen. Milch leicht erwärmen und langsam zur Mehlmischung geben. Dann Ei und Eigelb dazugeben und zum Schluss noch langsam das Öl einfließen lassen. Nun die Menge auf mittlerer Stufe kneten bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig rausnehmen und in einer 'Peng'-Schüssel (Tupperware) geben oder in einer Schüssel mit einem Küchentuch bedeckt mind. 1 Stunde bei warmer Zimmertemperatur gehen lassen. 
In meinem Fall ist der Teig rund 4 Stunden gegangen, war spontan mit einer Freundin was trinken :) - gehört auch dazu und dem Teig schadet es nicht.


Nun ist der Teig auf etwa das Doppelte aufgegangen. Hefeteig nochmals gut durchkneten und auf einer ganz leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Quadrat (ca. 40x40 cm und 1 cm dick) ausrollen. Butter schmelzen und den Teig gleichmäßig damit bestreichen. Die 80 g Zucker mit dem Zimt vermischen und auf dem Teig verstreuen. Nun den Teig von einer Seite her aufrollen.
Backrohr auf 170 Grad Heißluft vorheizen.
Die Rolle in gleimäßig 4 cm dicke Scheiben schneiden. Am Besten ihr nehmt hier ein Messer und schneidet die Stücke ab. Die Form mit ein wenig Butter auspinseln und die Zimtzuckerschnecken in die Form legen. Jetzt ab ins vorgeheizte Backofen und auf der mittleren Schiene ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.


Sobald Backzeit um, rausnehmen und abstellen. Puderzucker und Milch in einer kleinen Schüssel verrühren und über die noch heißen Zimtschnecken verteilen.
Jetzt abkühlen lassen, wer es nicht abwarten kann, darf ruhig warmer eine probieren. Wie man auf den Fotos sieht, ist es bei mir auch so gewesen. Nachkatzen und neugierige waren schneller als ich mit Foto machen. :)

Habt noch einen schönen Sonntagabend, 
eure Lisa





Sonntag, 11. September 2016

Zwetschgendatschi mit orginal Barbianer Zwetschgen...

In Barbian dreht sich zur Zeit alles um diese blaue bis blauschwarze Frucht - die Zwetschge. Heute fand dort das Zwetschgenfest statt. Es wurde gespielt, gelacht, getanzt und die Bäuerinnen sorgten fürs leibliche Wohl. Letzte Woche war die Zwetschgenmeile. So kommt es auch, dass ich haufenweise Zwetschgen habe. Wer es noch nicht weiß, meine bessere Hälfte kommt aus Barbian und meine Schwiegereltern haben einige Bäume und da wird gerade fleißig gepflückt. Mit dieser leckeren süßen Frucht kann man so einiges machen, Zwetschgenmarmelade, Zwetschgenmus, Kompott, Zwetschgenknödel, trocknen oder einfrieren dass man im Winter noch davon zehren kann, Muffins, verschiedenste Kuchen und natürlich den Zwetschgendatschi. Und diesen möchte ich euch heute zeigen.


Für ein Blech braucht ihr:
350 g Mehl
125 ml Milch
1 Würfel Hefe (25 g)
60 g Butter
60 g Zucker 
1 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
1 Msp. geriebene Zitronenschale

ca. 1,5 kg Zwetschgen (entsteint gewogen)
3 EL Zucker
1 EL Zimtpulver

Gebt das Mehl in eure Rührschüssel. In einer kleinen Metallschüssel gebt ihr die lauwarme Milch, Prise Zucker und die Hefe, alles gut verrühren und dann ca. 20 Minuten zugedeckt das Dampfl gehen lassen.
In der Zwischenzeit schmelzt ihr die Butter. Dann Dampfl zum Mehl geben. Die geschmolzene Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Salz, dem Ei und der Zitronenschale dazugeben und alles kneten lassen, so lange bis eine zähe, elastische Masse entstanden ist. Diese gebt ihr in eine mit Mehl bestäubte Schüssel, Deckel oder Küchentuch drauf und weitere 20 Minuten gehen lassen.
in der Zwischenzeit Die Zwetschgen wenn nötig waschen, abtrocknen und halbieren, bzw einschneiden. Meine Barbianer Zwetschgen kommen von meinen Schwiegereltern, werden nicht gespritzt und somit kann ich sie gleich verwenden. Sind nach der Meinung meiner besseren Hälfte so viel 'geschmackiger'. :)
Den gegangenen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. einen halben cm dick ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, etwas nachformen. Die Zwetschgen nun dicht aneinander legen. 


Zucker und Zimt vermischen und den Belag damit bestreuen. Den belegten Teig nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen und dann ab ins vorgeheizte Backrohr. Natürlich erster das Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen. Dann ca. 25 Minuten backen. Backzeit um, rausnehmen, abkühlen lassen. 
Sobald abgekühlt mit Staubzucker bestäuben und schmecken lassen. Auch ohne Staubzucker schmeckt er köstlich.

Eine Variante ist, den noch heißen Kuchen mit Marillenmarmelade bestreichen, hab ich gestern probiert und schmeckt wunderbar -wird als nächstes gemacht.  

Wünsche euch noch schönen Sonntagabend und gutes Gelingen,
eure Lisa
 

Rezept aus 'So kocht Südtirol'


Dienstag, 22. Dezember 2015

Türchen Nummer 22 - der wohl schnellste und leckerste Weihnachtsbaum

Es hat sich noch schnell ein weiterer Gastbeitrag eingeschlichen. Ich musste diesen einfach  mitnehmen. Finde die Idee einfach bezaubernd. Einen bebackenen Weihnachtsbaum für den Weihnachtsbrunch. :) Der Beitrag kommt von der lieben Barbara, die sich langsam, auch wenn sie es noch nicht wahrhaben will, als Backfee auszeichnet. Wer sonst steht bis halb 12 die Nacht in der Küche und backt Sachertorte - nur Menschen wie wir, die gerne backen, kochen und sonst noch leckere Sachen machen. Jeder andere würde sich gepflegt auf die Couch begeben und Füße hochlegen, oder? :)

Gutes Gelingen mit Barbaras Rezept, 
eure Lisa
Griastenk liebe Kuchlbiachl LeserInnen,
in der vorweihnachtlichen Adventszeit backen die ganzen Küchenfeen in meinem Umfeld, aber diese Passion des stundenlangen Backens und Zauberns wurde mir nicht weitergegeben. Aber eine Freundin hat mir vom „Tannenbaum“ erzählt, und sie war so begeistert und voller Freude dass ich das besondere Exemplar selbst ausprobieren musste. Denn wenn es mal schnell gehen muss, ist der Tannenbaum (als Süsse aber auch Salzige Variante) das passende Mitbringsel.


Zutaten:
Salzig:
2 x Blätterteig
Mini Cocktailtomaten
schwarze Oliven
1 Glas Pesto
1 Ei
Süss:
2 x Blätterteig
1 Handvoll Haselnüsse
1 Handvoll Mandeln
1 TL Zimt
1 TL Honig
4 TL Marmelade
Schokosplitert / Smartis ect. als „Deko“
1 Ei
Uns so geht’s:
Den Blätterteig ausrollen, mit Pesto bestreichen, den zweiten Blätterteig drauf legen, dann den Teig in „Baumform“ schneiden. Die „Äste“ einschneiden und dann drehen (so oft möglich). Anschließend den Teig mit Ei bestreichen, und dann die „Weihnachtskugelen“, geteilte Oliven und Mini Tomaten belegen.


Bei der Süssen Variante habe ich die Zutaten in der Küchenmaschine gehackt und vermischt. Diese Masse auf den Blätterteig verteilt, den zweiten Blätterteig drauf gelegt. Den Teig in „Baumform“ schneiden. Die „Äste“ einschneiden und dann drehen (so oft möglich). Anschließend den Teig mit Ei bestreichen, und dann die „Weihnachtskugelen“, Schokosplitter belegen.
Backzeit: 180 °C ca. 20-25 Minuten

Gutes Gelingen und besinnliche, erholsame Festtage wünscht
Barbara
 




Donnerstag, 17. Dezember 2015

Türchen Nummer 17 - Banane Schokolade Blätterteig

Türchen Nummer 17 - Schokolade Bananen Blätterteigtaschen mit Zimt. Morgen Abend habt ihr Gäste und noch keine Nachspeise? Ich hab hier eure Lösung. Leckere Bananen Schokoladen Zimt Blätterteigtaschen.


Rezept ist ganz einfach:
1 Rolle Blätterteig
2 Bananen
Streichschokolade
Zimt
1 Ei


Blätterteig in Quadrate schneiden, die Bananen von der Schale befreien und dann in dünne Scheiben schneiden. Gebt dann Streichschokolade in die Mitte eines jeden Blätterteigdreiecks, darauf drei Scheiben Bananen verteilen und noch ein bisschen Zimt (der weihnachtlichen Stimmung wegen :)). Dann recht und linke Seite einfach über die Bananen legen. Dann noch die anderen beiden Blätterteigseiten darüber legen und alles mit dem verquirlten Ei bestreichen.
Backrohr auf 200 Grad Umluft vorheizen. Die Taschen reingeben und für ca. 15-20 Minuten goldbraun backen - fertig.

Gutes Gelingen,
eure Lisa


Freitag, 6. November 2015

Birnen - Walnuss - Zimt Kuchen - der sanfte Übergang...

Als mir neulich eine sehr liebe Freundin von mir ein ganzes Hongigglas voll bereits geschälter Walnüsse brachte - war klar. Damit muss ich was machen und ihr stückchenweise was zurückgeben. Als erstes war es das Müsli von letzter Woche dran. Und als nächstes musste es ein Kuchen geben. So hat sie auch gleich einen neuen Grund vorbeizukommen :) 
Zu Walnüsse passen Birnen doch super. Also mal schnell Muddi anrufen und fragen ob sie noch welche hat. Und jaa ich hatte Glück. Sie hatte noch einige Birnen, also auf dem nach Hause Weg schnell bei ihr vorbei schauen und Birnen mitnehmen. 
Zuhause angekommen, ab in die Küche und losrühren und backen. 


Für eine Kastenform von 28 cm benötigt ihr:
1 Becher brauner Zucker
1 Becher weißer Zucker
4 Eier 
1 Schuss Rum
3 Becher Mehl
1 Becher Vollkornmehl
1 Becher Mais-Öl
1 Becher Naturjoghurt
1 Backpulver
1 Vanillezucker
1 TL Zimt
2 Birnen
2 Hände voll Walnüsse (netto)

Also dann mal ran ans Birnen schnippeln. Die Birnen nicht komplett schälen, sondern immer ein paar Streifen Schale drauf lassen. Dann in kleine Würfel schneiden und beiseite geben. Walnüsse auch in kleinere Stücke hacken. Die Kastenform einfetten.
Backrohr auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Dann den Zucker, mit Vanillezucker, den Eiern und den Schuss Rum in die Rührschüssel geben und alles gut verrühren. Dann beide Mehlsorten und das Backpulver gut vermischen. Das Mehlgemisch mit Öl, Joghurt und Zimt dazugeben und alles gut verrühren. Zum Schluss noch die Birnen und die Walnüsse unter die Teigmasse heben. Teig in die vorgefettete form füllen und im Backrohr Mitte für ca. 60 Minuten backen.
Rausnehmen, abkühlen lassen, Mädels einladen und probieren. 


Hab etwas mit zur Arbeit genommen, lange hat er's da nicht überlebt. :)
Wünsche euch gutes Gelingen und habt noch einen schönen Freitag
eure Lisa
  

Sonntag, 27. September 2015

Zwetschgenknödel.. mhh lecker..

Sonntag Zwetschgenknödelessen. :) Seit mittlerweile über 15 Jahren ist das Zwetschgenknödelessen Tradition bei uns zu Hause. Die liebe Frau Nachbarin mit Familie, Freundin von ihr und uns und unsere Familie treffen sich an einem Sonntag im Herbst und feiern die Zwetschge. Wir stellen die Zwetschgen und die Location zur Verfügung und Frau Nachbarin und Freundin sind die stillen Helfer bzw. Köche :) 
An diesem Sonntag rollen die Damen zwischen 100-120 Knödel immer und jedes Jahr lassen sie sich was einfallen, wer für den Abwasch zuständig ist. Zwetschgen werden entkernt, außer bei 4-6 Zwetschgen, da bleibt der Kern drin und der- oder diejenige die das 'Beandl' (den Kern) erwischen müssen abspülen. Einmal waren es Knödel ohne Zwetschge, einmal ne Nelke drin und heuer haben sie Walnüsse untergemogelt. Und wisst ihr was das Lustigste am Ganzen Spiel ist? Es trifft immer die Männer zum Abspülen :) 
Jedenfalls ist es immer ein schöner Tag, schönes Beisammen sein mit lieben Menschen, wird viel gelacht, sehr viel gegessen und die schönen Stunden des Herbstes genossen.


Für ca. 8 Knödel benötigt ihr:
8 Zwetschgen
200 g Kartoffeln
1 Eigelb
1 TL zerlassene Butter
60 g Mehl
Muskatnuss zum Würzen

Kartoffeln schälen und im Salzwasser kochen. Abseihen, trocknen und ein wenig abkühlen lassen. Dann durch eine Kartoffelpresse pressen, oder mit dem Kartoffelstampfer platt machen. Butter, Eigelb dazugeben und ordentlich kneten. Nun erkalten lassen und dann Mehl, Salz, Pfeffer und die Muskatnuss unter die Kartoffelmasse kneten.
Zwetschgen waschen, auf Mitbewohner prüfen und vom Kern entfernen.
Formt aus der Kartoffelmasse kleine Kugeln. In etwa so groß wie die Zwetschge selber, wickelt die Zwetschge damit ein. Stellt die Knödel beiseite und kümmert euch um die Brösel.


Für die Zimtzuckerbrösel benötigt ihr:
1 TL Zimt
50 g Zucker
100 g Brotbrösel
50 g Butter
Dann Zimt mit dem Zucker vermischen. Butter zum schmelzen bringen und Brösel und Zimtzucker hinzugeben und gut verrühren. Darauf achten dass euch die Masse nicht anbrennt. Sobald Brotbrösel schön bräunlich sind,  Von der Feuerstelle nehmen.
Dann die Knödel in reichlich Salzwasser kochen, so lange bis sie anfangen sich von alleine zu drehen, dann sind sie soweit. Herausnehmen, abtropfen und in den Zimtzuckerbröseln wölgen (hin und her wenden).
Aufs Teller setzen und oben drauf nochmals Zimtzuckerbrösel geben.


Und dann das wichtigste, genießen :)
Gutes Gelingen und schönen Sonntag, 
eure Lisa
  

Teil des Rezeptes aus 'So kocht Südtirol' Athesia Verlag

Dienstag, 18. August 2015

Rotweingugelhupf - Mein neuer Lieblingsgugl :)

Ich hab seit gestern einen neuen Lieblingsgugl - Rotweinschokosultaninengugl. Schmeckt luftig, lecker, weich - einfach himmlisch.
Mit einem Stück hat man hier einfach nicht genug, zumindest ich musste mir gleich ein Zweites holen. Zum Glück hab ich mich für die größere Guglform entschieden, so bleibt auch noch für meine Mädels morgen im Büro was über :)


Für eine Guglform von 24 cm Durchmesser benötigt ihr:
250 g weiche Butter
250 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
Salz
4 Eier
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Zimtpulver
1 EL Kakaopulver
125 ml Rotwein (z.B. Merlot)
100 g Schokoladentropfen
100 g Sultaninen/Kortinthen

Stellt die Butter bereits am Morgen raus wenn ihr am Nachmittag den Gugl machts.
Mehl mit Backpulver vermischen, Zutaten abwiegen und bereitstellen. Backrohr auf 160 Grad Umluft vorheizen. 
Die Butter auf höchster Stufe in der Küchenmaschine geschmeidig schlagen, dann Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz unterrühren. Eier dazugeben und rühren bis eine dicke goldgelbe Masse entstanden ist. Dann das Mehlbackpulvergemisch, Zimt, Kakao und den Wein unterrühren. Zum Schluss noch die Schokotropfen und 50 g Sultaninen/Korinthen unterheben.
Die Form einfetten und mit Mehl ausstäuben. Teig einfüllen und für ca. 55-60 Minuten im heißen Backofen (Mitte) backen. Stäbchenprobe. Herausnehmen, 10 Minuten in der Form abkühlen und dann aufs Gitter stürzen und abkühlen lassen.


Für die Glasur braucht ihr:
100 g Puderzucker
2-3 EL Rotwein

Für die Glasur Puderzucker und Rotwein verrühren. Auf dem Kuchen verteilen, sodass er nur teilweise überzogen ist. Mit den restlichen 50 g Sultaninen/Korinthen bestreuen.

Gutes Gelingen, 
eure Lisa


Originalrezept aus 'Backen - das Goldene von GU'

Mittwoch, 8. April 2015

leckere Buttercremetorte mit Walnüssen

Darfs heute eine Torte sein?
Ja? Bitte hier, eine Buttercremetorte mit Walnüssen.
Eigentlich wollte ich diese Torte bereits im Herbst machen, Walnüsse passen irgendwie besser in die Herbstzeit als zum Frühling. Da ich nun aber die Walnüsse bereits zu Hause hatte und bevor ich alle gegessen habe oder ins Müsli gegeben hab, möchte ich noch diese Torte probiern.
Und von den Temperaturen aktuell ist des doch schon fast wieder Spätherbst bzw mitten im Winter. Heute Morgen -1 Grad bei mir zu hause.
Und ich muss euch sagen, Torte schmeckt wunderbar köstlich. Das nächste Mal wird sie nicht in der kleinen Backform gebacken sondern die Große! :)




Für eine Torte mit 18cm Durchmesser
Für den Teig:
3 Eier
Prise Salz
50 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
50 g Mehl
½ TL Zimtpulver
1 EL Speisestärke
½ TL Backpulver
Butter für die Form und Brotbrösel
Für die Buttercreme
1 EL Walnusskerne
1 Eigelb
20 g Speisestärke
250 ml Milch
125 g weiche Butter
50 g Puderzucker
Zum Verzieren
2 EL Walnusskerne
1 EL Honig
Zutaten für den Teig bereitstellen und Backrohr auf 160 Grad Umluft vorheizen. Kuchenform mit Butter einsprayen und die Brotbrösel ausstreuen. Mehl mit Zimt, Speisestärke und Backpulver vermischen.
Eier trennen. Die Eiweiße mit der Prise Salz steif schlagen. Dann Zucker und Vanillezucker mit unterrühren. Dann gebt ihr langsam die Eigelbe hinzu. Gebt nun langsam das Mehl-Zimtgemisch dazu und hebt es langsam unter.
Den Teig in die Kuchenform füllen und im vorgeheizten Backrohr (unten) für ca. 25 Minuten backen. Backzeit um, herausnehmen kurz abkühlen lassen, aus der Form dann lösen und mind. 6 Stunden ruhen lassen. Am besten wäre es über Nacht.
 
Für die Creme die Walnusskerne sehr klein hacken. Zusammen mit dem Eigelb, der Speisestärke und etwas kalter Milch in einem Topf gut verrühren. Dann die übrige Milch dazu leeren und unter ständigem Rühren kurz aufkochen lassen. Dann vom Herd nehmen und unter öfteren Umrühren abkühlen lassen. Umrühren ist deshalb wichtig, weil sich sonst eine Haut bildet.
Die weiche Butter mit dem Puderzucker cremig rühren. Die Walnussmasse löffelweise unterrühren. Teig zwei- oder nur einmal teilen.
Die beiden Böden mit der Buttercreme bestreichen, zusammensetzen, Deckel drauf und mit der restlichen Creme bestreichen.
Zum Verzieren die Walnusskerne in kleine Stücke brechen und in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer leicht Hitze rösten. Den Honig untermischen. Kurz abkühlen lassen und auf der Torte verteilen.
Gutes Gelingen,
eure Lisa
 
Rezept aus ‚Backen – Das goldene von GU‘


Dienstag, 16. Dezember 2014

Türchen Nummer 16 - Apfelküchlein mit Zimt und Zucker

Wer mich zur Zeit am Wochenende sucht, findet mich am Weihnachtsmarkt wieder. Nicht vor dem Standl sondern dahinter. :) Meine Kusins haben dort einen Stand mit vielen Leckereien, darunter Strauben, Kaiserschmarren, Apfel- und Himbeerglühmix, Glühwein und Apfelküchlein. Ich liebe Apfelküchleins. Warmer mit viel Zimtzucker schmecken sie am Besten, kann nicht genug davon bekommen. Aber am Wochenende bekomme ich immer die Bestätigung, nicht nur ich kann davon nicht genug bekommen, es gib noch hunderte andere Personen die mit einem Küchlein nicht auskommen :)


Für ca. 16 Apfelküchlein benötigt ihr:
 
2 mittlere Äpfel
150 g Mehl
1 EL Zucker
2 Eier
130 ml Milch
1/2 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 EL Rum

Zum Wälzen 
1 EL Zimt
4 EL Zucker

Äpfel schälen, Kerne entfernen und in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden.
Dann den Backteig zubereiten. Gebt die flüssigen Zutaten zuerst in die Schüssel, verrühren und dann den Rest unterrühren.

Das Backfett erhitzen. Zucker und Zimt in einem Suppenteller vermischen. Die Apfelscheiben in den Teig tauchen und ins heiße Fett geben. Die Küchlein sollen im Fett schwimmen. Nun noch beidseitig hellbraun backen. Die Apfelküchlein auf ein Küchenpapier geben, abtropfen lassen und dann im Zucker-Zimt-Gemisch wälzen.
Noch warmer/heißer servieren.
 
Gutes Gelingen und habt einen wunderschönen Dienstag,
eure Lisa


Freitag, 12. Dezember 2014

Türchen Nummer 12 - Linzerschnitten oder Linzerkekse



Türchen Nummer 12 – wir sind schon auf halb Weg zum 24. Türchen. Zeit vergeht immer viel zu schnell. Wenn man zur Zeit in die Stadt geht, dann ist von der ruhigen Weihnachtszeit nicht viel zu sehen. Hektik pur würd ich mal sagen. Wie gut dass ich mich in meine Backstube/Küche zurückziehen kann. Heute sind dabei Linzerschnitten rausgekommen. Gehören irgendwie auch zur Weihnachtszeit, obwohl Linzer das ganze Jahr über lecker schmeckt. Linzerschnitten ist nicht wie der Linzerkuchen. Die Linzerschnitten, sind Keksartig, halten dementsprechend auch wie Kekse und nicht wie ein Kuchen.
 
 
Für ein Blech Linzerschnitten benötigt ihr:
300 g Mehl
200 g Butter geschmolzen
200 g Zucker
1 Pkg Backpulver
1 Pkg Vanillezucker
80 g Semmelbrösel
150 g Haselnüsse gemahlen
4 Eidotter
4 TL Kakao
1 TL Zimt
1 geriebene Bio-Zitrone
Preiselbeermarmelade zum Bestreichen
 
Gebt alle Zutaten, bis auf die Preiselbeermarmelade, in eine große Schüssel und knetet sie bis sie eine feste Masse ergeben. Auf ein mit Mehl bestäubtes Brett geben und weiterkneten. Von der Masse ca. ¼ wegnehmen, dieses braucht ihr später für die Gitter.
Das Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen.
Die restliche Masse nun vorsichtig ausrollen und aufs Backblech geben. Mit der Preiselbeermarmelade bestreichen. Den auf Seite gelegten Teig nun dünn ausrollen, ca. 3-4 mm. Dann mit einem Krapfen Roller Streifen schneiden. Die Streifen vorsichtig auf eine Spachtel legen und danach Gitterartig auf den Boden mit Marmelade.
Gitter verlegt, Linzer dann rein ins Backrohr. Dort ca. 20 Minuten lassen. Rausnehmen, abkühlen lassen und probieren.. mhhh.. :)
 
 
Die Linzerschnitten dann wie Kekse aufbewahren.
Gutes Gelingen und schönen Freitag euch allen,
eure Lisa