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Samstag, 5. August 2017

Apfel Preiselbeer Kuchen mit Quarkcreme

Da bald die Preiselbeersaison startet möchte ich euch vorab schon ein Rezept dazu liefern. Ich versuche jedes Jahr ein paar Gläser Preiselbeermarmelade zu machen. Und zwar mit Preiselbeeren von Hand im Wald gepflückt. Sie schmecken von mir aus gesehen viel besser und echter. Eine rießen Arbeit immer, aber so hab ich das Gefühl alles alleine gemacht zu haben. Okey, fast alleine. Bessere Hälfte 'darf' beim Sammeln helfen ;) Er freut sich immer so.. ;)
Die Fruchtkombi mit dem Hefeteig und der erfrischenden Quarkcreme sind bei diesen warmen Temperaturen genau das richtige. Aber auch im Winter macht dieser Blechkuchen eine top Figur. Braucht sich nicht verstecken. :) Einfach ein wenig Zimtzucker oder Zimtzuckerbrösel wie bei den Zwetschgenknödel draufgeben und mmhhh...


Für ein Backblech benötigt ihr folgendes:
Für den Teig:
300 g Mehl
40 g Zucker
1 Zitrone, die abgeriebene Schale davon
1 Würfel Hefe
125 ml lauwarmes Wasser

Für den Belag:
4 große Äpfel
2 EL Zitronensaft
300 g Quark
200 g Sahne
80 g Zucker
40 g Speisestärke
60 g gemahlene Haselnüsse
400 g Preiselbeer Marmelade


Als erstes beginnen wir mit dem Hefeteig. Dafür gebt ihr das Mehl in eine große Schüssel. Zucker und Zitronenschale dazugeben und alles vermischen. Gebt die Hefe in das Wasser und lasst das sogenannte Dampfl ca. 10 Minuten aufgehen. Dann gebt ihr das Dampfl zur Mehlmischung und verknetet alles zu einen geschmeidigen Teig. Zugedeckt und an einen warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
Ruhezeit um, den Teig nochmals kneten und dann auf einen mit Backpapier ausgelegten Backblech ausrollen. Zudecken und nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen.
Kommen wir zum Belag. Äpfel waschen, Gehäuse entfernen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Mit den Zitronensaft beträufeln.
Backrohr auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Nun Quark und Sahne glatt rühren. Nach und nach Haselnüsse, Zucker und Speisestärke untermengen. Die Creme auf dem Teig verteilen. Apfelscheiben darauf verteilen und in die Mitte die Preiselbeermarmelade füllen.
Im Ofen mittig ca. 30 Minuten backen.
Backzeit um, abkühlen lassen oder noch warmer probieren - schmeckt himmlisch.

Wünsche euch gutes Gelingen,
eure Lisa


 Rezept aus 'Blechkuchen' vom 'Verlag Zabert Sandmann GmbH'.


Sonntag, 11. September 2016

Zwetschgendatschi mit orginal Barbianer Zwetschgen...

In Barbian dreht sich zur Zeit alles um diese blaue bis blauschwarze Frucht - die Zwetschge. Heute fand dort das Zwetschgenfest statt. Es wurde gespielt, gelacht, getanzt und die Bäuerinnen sorgten fürs leibliche Wohl. Letzte Woche war die Zwetschgenmeile. So kommt es auch, dass ich haufenweise Zwetschgen habe. Wer es noch nicht weiß, meine bessere Hälfte kommt aus Barbian und meine Schwiegereltern haben einige Bäume und da wird gerade fleißig gepflückt. Mit dieser leckeren süßen Frucht kann man so einiges machen, Zwetschgenmarmelade, Zwetschgenmus, Kompott, Zwetschgenknödel, trocknen oder einfrieren dass man im Winter noch davon zehren kann, Muffins, verschiedenste Kuchen und natürlich den Zwetschgendatschi. Und diesen möchte ich euch heute zeigen.


Für ein Blech braucht ihr:
350 g Mehl
125 ml Milch
1 Würfel Hefe (25 g)
60 g Butter
60 g Zucker 
1 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
1 Msp. geriebene Zitronenschale

ca. 1,5 kg Zwetschgen (entsteint gewogen)
3 EL Zucker
1 EL Zimtpulver

Gebt das Mehl in eure Rührschüssel. In einer kleinen Metallschüssel gebt ihr die lauwarme Milch, Prise Zucker und die Hefe, alles gut verrühren und dann ca. 20 Minuten zugedeckt das Dampfl gehen lassen.
In der Zwischenzeit schmelzt ihr die Butter. Dann Dampfl zum Mehl geben. Die geschmolzene Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Salz, dem Ei und der Zitronenschale dazugeben und alles kneten lassen, so lange bis eine zähe, elastische Masse entstanden ist. Diese gebt ihr in eine mit Mehl bestäubte Schüssel, Deckel oder Küchentuch drauf und weitere 20 Minuten gehen lassen.
in der Zwischenzeit Die Zwetschgen wenn nötig waschen, abtrocknen und halbieren, bzw einschneiden. Meine Barbianer Zwetschgen kommen von meinen Schwiegereltern, werden nicht gespritzt und somit kann ich sie gleich verwenden. Sind nach der Meinung meiner besseren Hälfte so viel 'geschmackiger'. :)
Den gegangenen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. einen halben cm dick ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, etwas nachformen. Die Zwetschgen nun dicht aneinander legen. 


Zucker und Zimt vermischen und den Belag damit bestreuen. Den belegten Teig nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen und dann ab ins vorgeheizte Backrohr. Natürlich erster das Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen. Dann ca. 25 Minuten backen. Backzeit um, rausnehmen, abkühlen lassen. 
Sobald abgekühlt mit Staubzucker bestäuben und schmecken lassen. Auch ohne Staubzucker schmeckt er köstlich.

Eine Variante ist, den noch heißen Kuchen mit Marillenmarmelade bestreichen, hab ich gestern probiert und schmeckt wunderbar -wird als nächstes gemacht.  

Wünsche euch noch schönen Sonntagabend und gutes Gelingen,
eure Lisa
 

Rezept aus 'So kocht Südtirol'


Freitag, 22. Juli 2016

Marillen Blechkuchen alla Fräulein Glücklich

Das Schöne am eigenen Garten oder an eigenen Bäumen ist, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo sich die Arbeit in schönen süßen Früchten oder in Gemüse zeigt. Und in diesem Moment weiß man, dass sich all die Mühe gelohnt hat. 



Heute gibt es ein Rezept von einer lieben Bloggerin – Fräulein Glücklich. Ihr Buch fasziniert mich immer noch und heute möchte ich euch ein Rezept daraus vorstellen – den Marillenkuchen oder Aprikosenkuchen. Bei uns zu Hause sind grad die Marillen am abreifen und so, war es quasi vorprogrammiert diesen leckeren Blechkuchen zu probieren.


Für 1 Blech Kuchen benötigt ihr:
25 g frischen Germ

1 EL Zucker
50 ml Milch
400 g Mehl
80 g Zucker
1 Prise Salz
150 ml Milch
80 g Butter
1 Ei
1 Schuss Rum
ca. 30  Marillen

Für’s Dampfl erwärmt ihr 50 ml Milch mit 1 Esslöffel Zucker und bröselt den Germ hinein. Die Milch sollte nur warm sein, wenn ihr sie erhitzt sterben die Hefepilze ab. Dann alles gut verrühren und für 10 Minuten zugedeckt gehen lassen.
Gebt inzwischen das Mehl, den Zucker und das Salz in die Rührschüssel. Wärmt die restliche Milch, fügt die Butter dazu. Sobald die Butter in der Milch geschmolzen ist, das Ei einrühren. 
Wenn nun das Dampfl soweit ist, d.h. etwa auf die doppelte Masse gewachsen, leert ihr es zum Mehl-Zucker-Salz-Gemisch und beginnt alles zu verrühren, dann nach und nach die Milch-Butter-Ei-Masse einrühren und zum Schluss noch den Schuss Rum. Alles gut verkneten bis ein glatter Teig entstanden ist. Diesen gebt ihr dann in eine Schüssel, deckt sie zu und lasst den Teig ca. 1 Stunde an einem warmen Ort ruhen. 
Nach der Stunde sollte der Teig auf die doppelte Masse angestiegen sein. Rollt den Teig auf einem mit Backpapier belegten Backblech aus. Wascht und entsteint die Marillen und gebt sie eher dicht beieinander auf die Teigmasse. Sollten die Marillen noch etwas säuerlich sein, gebt ein wenig Zucker in die Mitte und legt sie dann erst auf den Teig. Mit einem Küchentuch belegen und nochmals 30 Minuten ruhen lassen. 
Backrohr auf 170 Grad Umluft einheizen. Marillenkuchen in die Mitte einschieben und ca. 30 Minuten backen.


Rausnehmen, abkühlen lassen und genießen. Ihr könnt ihn vor dem servieren noch mit Puderzucker bestäuben.
Wünsche euch gutes Gelingen und habt ein schönes Wochenende,
eure Lisa


Ps. Zitat Frl. Glücklich: „Du möchtest am 16. Januar unbedingt einen Marillenkuchen? Dann nimm einfach die aus der Dose!“ :) Ich würde da vielleicht noch ein wenig Zimt unter über die Marillen geben. Ich liebe Zimt und es ergibt für mich eine kleine Winternote.