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Sonntag, 14. Mai 2017

Hefezopf mit Zwetschgenzimtmarmelade - so startet der Tag gut..

Sonntagmorgen und einen Hefezopf zum Frühstück, klingt das nicht herrlich? Warum soll man sich nicht mal selbst verwöhnen und ein ausgedehnts Frühstück zu sich nehmen und Arbeit, Arbeit sein lassen. :)
Genau das machten wir heute.. Da es gestern ein wenig später geworden ist, haben wir heute mal richtig lange ausgeschlafen. Und weil ich gestern schon fleißig war, gab es heute diesen leckeren Hefezopf mit Zwetschgen Zimt Marmelade.
Weil es so leicht von der Hand ging, hab ich gleich zwei gemacht und einen in unseren Gefrierschrank gepackt. So hab ich einmal die Arbeit und zweimal das Vergnügen :)
Natürlich, aufgetaut schmeckt nicht so gut wie frisch, aber es ist immer noch ein leckerer Schmaus! Nun zum Rezept.


Für 2 Hefezöpfe benötigt ihr folgende Menge:
25 g Hefe (am besten die offene Frischhefe vom Bäcker)
1 TL Zucker
30 ml Milch, lauwarm

500 g Mehl
60 g Butter, zerlassen
80 g Zucker
1 Prise Salz
1 Msp. Zitronenschale
1 Pkg. Vanillezucker
2 Eier
ca. 150 ml Milch, lauwarm
1 EL Rum
Marmelade
1 Ei

Für das Hefegebäck sollten die Zutaten alle Zimmertemperatur haben. d.h. nicht direkt aus dem Kühlschrank und nicht heiß. Wenn ihr die Eier usw. ca. 2 Stunden vorher aus dem Kühlschrank nehmt, habe sie die perfekte Zimmertemperatur erreicht.
Fürs Dampfl nehmt ihr die 30 ml lauwarme Milch, löst den Teelöffel Zucker darin auf und bröckelt die Hefe ein und verrührt alles bis keine Hefeklumpen mehr zu sehen sind.
Diesen Hefebrei oder das sogenannte Dampfl ca. 10 Minuten aufgehen lassen.


Dann gebt ihr das Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronenschale in eine Rührschüssel. Einmal alles kurz durchrühren. Dann in der Mitte eine Mehlmulde graben und dort hinein das Dampfl, Rum, Eier, Milch und die zerlassene Butter geben. Ihr könnt auch Butter mit Milch schmelzen (lauwarm nur), dort die Eier einrühren und dann das mit dem Dampfl in die Mehlmulde geben. Den Teig kneten lassen. Der Teig ist soweit, wenn er leichte Blasen bildet die aufplatzen oder er sich von alleine vom Schüsselrand löst. 
Den Teig in eine 'Peng'Schüssel geben und an einem warmen Ort zum doppelten Volumen aufgehen lassen. Wenn ihr keinen warmen Ort habt, einfach im Spülbecken ca. 5 cm lauwarmes Wasser einlassen und dort die Schüssel hineinstellen.
Ist die Aufgehzeit um, schlägt ihr den Teig nochmal zusammen. D.h. soviel wie einfach nochmal gut 'kneten' und dann in zwei Hälften teilen. Eine Hälfte legt ihr mal beiseite, das ist der zweite Zopf.

Nun die Hälfte nochmal teilen. Mit einen Nudelholz den Teig zu einem Rechteck austreiben, bis der Teig in etwa 5 mm dick ist. Dasselbe wiederholt ihr mit der zweiten Hälfte. Legt eine Teigplatte auf eure Arbeitsfläche, bestreicht diese mit der Zwetschgenmarmelade und legt die zweite Teigplatte darauf.
Mit einem 'Pizzaschneider' oder Teigmesser nun in drei Stränge teilen. Bitte aber auf einer Seite nicht ganz durchschneiden, das ist der Start von eurem Zopf. Nun jeden Teigstrang ein paar Mal um sich selber drehen. Und jetzt noch mit den drei verdrehten Teigsträngen den Zopf flechten. Am Ende angekommen, dreht ihr die Reste ein und befestigt sie evtl. mit einen Zahnstocher. 
Das Gleiche nun auch noch mit der anderen ersten Teighälfte. Hier könnt ihr auch eine andere Füllung verwenden. Entweder eine Marmelade, Kirsche, Marille, Erdbeere usw. oder auch eine Mohn- oder Nussfüllung machen.
Den Zopf nun nochmal für ca. 30 Minuten ruhen lassen. Er wird jetzt noch um einiges aufgehen. :)
Ruhezeit um, mit einem verquirlten Ei bestreichen und ab ins vorgeheizte Backrohr bei 180 Grad Ober- Unterhitze ca. 30 Minuten goldbraun backen.
Backzeit um, rausnehmen und auf einen Kuchengitte vollständig auskühlen lassen.

Wünsche euch einen schönen Muttertagssonntag, 
eure Lisa



Samstag, 22. April 2017

Focaccia - eine italienische Brotspezialität

Nach dem ganzen Süßen zu Ostern gibt es heute etwas salziges, Focaccia - eine italienische Brotspezialität. Die Focaccia ist ein ligurisches Fladenbrot aus Hefeteig, in welches vor dem Backen Olivenöl eingearbeitet wird und Salz und Kräuter, hauptsächlich Rosmarin, darüber gestreut wird. 
Nach einem Saturday morning in the city und einem Gläschen Prosecco in der Franzbar, hat man ganz viele Ideen. In dieser momentan sehr angesagten Bar in Bozen gibt es kleine Häppchen. Und immer wenn wir dort sind, können wir den Häppchen nicht widerstehen. Von einfach mit Schinken oder Käse belegt, geht es zu Lachsbrötchen und Thunfischcreme usw. Und eines muss bei uns immer dabei sein, Focacciabrötchen mit Rohschinken. Himmlisch. Und so kam mir die Idee Focaccia selbst zu machen. Hier seht ihr das Ergebnis :)  


Wer die Focaccia einmal probiert hat, wird sie lieben. Zumindest ich bin ihr total verfallen :)
 

Für ein Backblech benötigt ihr folgendes.
450 g Mehl 00
 25 g Weizenvollkornmehl
40 g Hartweizengrieß
5 g frische Hefe
10 g Salz
360 g Wasser
30 g Olivenöl

Olivenöl fürs Blech und zum Einkneten
Grobes Salz / Fleur de Sel
Rosmarin

Ihr könnt auch von allem die doppelte Menge nehmen, dann wird die Focaccia in etwa doppelt so hoch wie meine hier. 

 Für den Teig gebt ihr alle Zutaten bis auf das Olivenöl in die Rührschüssel und auf langsamer Stufe ca. 8-10 Minuten kneten lassen. Danach ca. 2-3 Minuten auf schneller Stufe kneten. Nun lasst ihr langsam das Olivenöl einfließen, wartet bis Öl eingearbeitet wurde. Teig auf bemehlter Arbeitsfläche nochmal mit der Hand zu einen glatten sehr weichen Teig kneten.
Teig in eine Pengschüssel geben und für ca. 3 Stunden in dort ruhen lassen.

Ruhezeit um, das Backblech mit Olivenöl einstreichen. Den Teig darauf geben und vorsichtig nach außen drücken. 
Dann leert ihr ein wenig Olivenöl (ca. 2 EL) über die Masse und arbeitet diese mit den Fingern gut ein. Einfach mit den Fingern Dellen in die Masse drücken. Mit dem Salz und Rosmarin bestreuen und nochmals ca. 30 Minuten ruhen lassen. 


Backrohr auf 250 Grad Ober- Unterhitze vorheizen. Gebt ein feuerfestes Gefäß auf den Backrohr Boden und füllt dieses mit Wasser. Backrohr auf Temperatur, dann das Focacciablech auf die zweite Schiene von unten geben und dort für ca. 15 Minuten goldbraun backen. Wenn ihr die doppelte Masse verwendet, dann für ca. 20-25 Minuten backen.
Brot vom Ofen holen und auf einen Kuchengitter völlig auskühlen lassen.

Focaccia schmeckt wunderbar pur, auch noch warmer aus dem Ofen. Aber wenns nach mir geht, Frischkäse drauf, eine dünne Scheibe Rohschinken und Ruccola und ab in den Mund. So habt ihr auch gleich ein superschnelles und leckeres Apertivhäppchen. 

Wünsche euch gutes Gelingen, noch schönen Samstag und ein megatolles verlängertes Wochenende.. :)

eure Lisa


Mittwoch, 12. April 2017

Ein Hefeschäfchen zu Ostern....

Ostern steht schon quasi vor der Türe und ich hab so viele Ideen die ich euch zeigen will, nur bin ich mit der Zeit hinten her. Irgendwie bräuchte mein Tag zurzeit mehr Stunden, mit den 24 komm ich nicht aus.
Dieses zuckersüße Schäfchen muss ich euch aber umbedingt zeigen, auch wenn ich bis spät in die Nacht den Text schrieb, darum heute bitte besonders Rechtschreibfehler oder Satzzeichen Fehler verzeihen :)
Mein Patenkind bekommt heuer mal keine klassiche Henne oder Hase, sondern ein Schaf :) Wenn ihr das Bild seht, versteht man auch gleich warum, oder? Einfach zuckersüß..


Mal so ne Frage, welche Knetmaschine habt ihr denn eigentlich? Meine Rührmaschine ist nicht super für Hefeteige, Brot usw. geeignet. Wie der Name schon sagt, sie rührt mehr als knetet. Aber für alles andere ist sie die perfekte Maschine. Bin mir deshalb auch unsicher, ob ich mir eine spezielle Knetmaschine kaufen soll, oder einen Allrounder? Hat jemand Erfahrung mit der Kenwood cooking chef? Danke im Voraus für eure Meinungen/Empfehlungen. :)


Für 2 kleine Schafe benötigt ihr folgende Menge:
25 g Hefe (am Besten die offene vom Bäcker)
1 TL Zucker
30 ml Milch, lauwarm

500 g Mehl
60 g Butter, zerlassen
80 g Zucker
1 Prise Salz
1 Msp. Zitronenschale
1 Pkg. Vanillezucker
2 Eier
ca. 150 ml Milch, lauwarm
1 EL Rum
4 Sultaninen/Rosinen
Zuckerstreusel
1 Ei

Für das Hefegebäck sollten die Zutaten alle Zimmertemperatur haben. d.h. nicht direkt aus dem Kühlschrank und nicht heiß.
Fürs Dampfl nehmt ihr die lauwarme Milch, löst den Teelöffel Zucker darin auf und bröckelt die Hefe ein und verrührt alles bis keien Hefeklumpen mehr zu sehen sind.
Diesen Hefebrei oder das sogenannte Dampfl ca. 10 Minuten aufgehen lassen.

Dann gebt ihr das Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronenschale in eine Rührschüssel. Einmal alles kurz durchrühren. Dann in der Mitte eine Mehlmulde graben und dort hinein das Dampfl, Rum, Eier, Milch und die zerlassene Butter geben. Ihr könnt auch Butter mit Milch schmelzen (lauwarm nur), dort die Eier einrühren und dann das mit dem Dampfl in die Mehlmulde geben. Den Teig kneten lassen. Der Teig ist soweit, wenn er leichte Blasen bildet die aufplatzen oder er sich von alleine vom Schüsselrand löst. 
Den Teig in eine 'Peng'Schüssel geben und an einem warmen Ort zum doppelten Volumen aufgehen lassen. Wenn ihr keinen warmen Ort habt, einfach im Abspülbecken ca. 5 cm lauwarmes Wasser einlassen und dort die Schüssel hineinstellen. 


Den gegangenen Teig zusammenschlagen und in zwei gleiche Hälften teilen. Nun fängt die lustige Arbeit an, ihr beginnt das Schaf zu formen. Am Besten beim Kopf beginnen, das ist die Basis. Hier ein Teil abschneiden zu einem abgerundeten Rechteck formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Links mittig, denn rechts davon kommt noch der Bauch. Dann formen wir die Ohren. 4 Füße dürfen auch nicht fehlen, hier ein wenige längere Teigstücke machen. Und mit den restlichen Teig, jetzt alles kleinere Kugeln formen und zu einem Bauch aneinander setzen. Schafbeine noch aufs Blech geben.

Nun nehmt ihr das Ei, verquirlt es mit dem Schneebesen und streicht das ganze Schaf damit ein. Nehmt zwei Sultaninen und platziert diese im Gesicht als Augen. Dann mit Zuckerstreusel alles bis auf Beine, Gesicht und Ohren bestreuen. Hier müsst ihr nicht sparen, denn wenn der Teig jetzt noch ein wenig aufgeht, verteilen diese sich noch.
Und dasselbe Spiel jetzt noch mit der zweiten Teighälfte. Oder ihr formt hier einige kleine Häschen. Oder auch kleine Kränze. So habt ihr mit einem Teig mehr geschafft :)
Den Teig solltet ihr jetzt nochmal ca. 30 Minuten ruhen lassen.


Dann ab ins vorgeheizte Backrohr und bei Ober- und Unterhitze 180 Grad, ca. 20-25 Minuten backen.
Backzeit um, raus und vom Backblech nehmen. Am Besten mit dem Backpapier dann auf ein Kuchengitter zum auskühlen geben.

Gutes Gelingen,
eure Lisa





Sonntag, 12. März 2017

Hefe Schnecken mit Vanillpudding-Quarkfüllung

Gestern war wiedermal ein Samstag der mich überrascht hatte. Wieviel man eigentlich an einen Tag schaffen kann und ich hatte den ganzen Tag über kein Gefühl von Druck. Herrlich :) 
Am Morgen Einkaufen, dann mein Mountainbike vom Radmechaniker abgeholt, später bisschen Dekoshoppen in der Stadt, in der Grärtnerei den Frühling abgeholt und dann zum gedecken Tisch bei meinen Eltern sitzen. Danach mit Oma Kaffee und Kuchen und dann nach Hause den Frühling einsetzen, Wäsche waschen, Hausfrau sein und dann noch diese leckeren Hefeschnecken backen. Das ganze Haus duftete richtig gut nach frischem Gebäck.


Für 12 solcher Teilchen benötigt ihr folgende Zutaten.

Für den Teig: 

500 g Mehl
80 g weiche Butter
1 Eigelb
100 g Naturjoghurt
200 ml warme Milch
21 g frische Hefe (oder 1/2 Würfel)
4 EL Zucker 

Für Vanillequarkfüllung:

250 g Magerquark
1 Eigelb
1 Pkg. Vanillepuddingpulver
3 Pkg. Vanillezucker
50 g Puderzucker
90 g Rosinen

Milch mit dem Zucker erwärmen. Aufpassen das die Milch nicht zu heiß wird, wenn ja, dann abkühlen lassen bevor ihr die Hefe einbröckelt. Denn bei zuviel Hitze stirbt die Hefekulur ab. Milch Zucker Hefe gemisch so lange verrühren bis Hefe sich aufgelöst hat.
Gebt das Mehl, die weiche Butter, Joghurt, Eigelb in die Rührschüssel und leert langsam das Hefegemisch hinzu. Lasst das Ganze bei niedriger Stufe ca. 5 Minuten kneten lassen, sodass ein glatter Teig entsteht. Rausnehmen und noch ein wenig mit der Hand feritg kneten.
In eine Pengschüssel geben und an einen warmen Ort ca. eine halbe Stunde aufgehen lassen. 


Für die Quarkfüllung alle Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander verrühren.
Eine Auflaufform mit Backpapier auslegen oder die Form einfetten.
Sobald der Teig ungefähr die doppelte Masse erreicht hat, gebt ihr ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und rollt ihn zu einen Rechteck mit ca. 0,5-1 cm dicke aus. Nun den Teig mit der Quarkmasse bestreichen und von der lange Seite her aufrollen. 12 gleichemäßige Scheiben schneiden. Die Scheiben nun in die mit Backpapier ausgelegte Auflaufform geben und mit leichten Abstand aneinander reihen. Mit einen Küchentuch abdecken und nochmal 30 Minuten gehen lassen. 


Backrohr  auf 180  Grad Ober- Unterhitze vorheizen. Nach den 30 Minuten werdet ihr sehen, dass die Teilchen nochmal aufs Doppelte aufgegangen sind. Nun aber ab ins Backrohr und ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.
Backzeit um, rausnehmen und und abkühlen lassen. Wer, gleich wie ich, dank dem gut duftenden Haus es nicht mehr abwarten kann, stiehlt ein noch warmes Teilchen - mhh lecker.

Wünsche euch gutes Gelingen und einen wunderschönen frühlingshaften Sonntag.
Eure Lisa

Sonntag, 5. März 2017

Und noch ein Hefegebäck - Bananen-Schokoladen-Küchlein..

 Was für ein Wetter dieses Wochenende, bei euch auch Regen, Schnee, Regen, Wind? Witzig, gerade als ich diese erste Zeile geschrieben hab, kam kurz die Sonne raus. Mit Betonung auf kurz. Das Wetter eignet sich somit perfekt zum Backen, draußen versäumt man nicht viel. Also Vormittag wird um die Wette gebacken und am Nachmittag gehts dann auf die Piste, auf die Go-Kart Piste. :) Freude, mal schauen wie stark wir Frauen sein werden. 
Wie schon der letzte Post, bzw. das Rezept daraus, die Zuckerzimtschnecken stammt auch dieses Rezept aus der Zeitung 'Sweet Dreams'. In diesem Heft geht es rein um Hefegebäcke. Und so probiere ich gerade frische Hefe, versus Würfelhefe, versus trocken Hefe aus. Das Rezept heute ist mit frischer Hefe vom Bäcker gemacht worden. Von mir aus merkt man schon einen Unterschied. Die Teigmasse ging richtig schön auf. Nun aber zum Rezept der Bananen-Schokoladen-Küchleins


Für 12 solcher Formen benötigt ihr folgendes:
 21 g frische Hefe (oder 1/2 Würfel)
1 TL Zucker
100 ml lauwarme Milch
50 g Butter
250 g Mehl
2 mittelgroße Eier
100 ml Ahornsirup
1 Prise Salz
1 Bio-Zitrone
2 Bananen
50 g Zartbitterschokolade

Gebt 4 Esslöffel der lauwarmen Milch zusammen mit Zucker und der zerbröckelten Hefe in eine Stahlschüssel und verrührt alles. Hefe muss sich schön auflösen. Gebt die Butter zur restlichen Milch und lasst sie dort schmelzen.
Mehl, Eier, 80 ml Ahornsirup und Salz in die Rührschüssel geben und auf mittlerer Stufe beginnen zu verkneten. Dann nach und nach die angerührte Hefe und die Milch mit Butter einleeren. Sobald ein glatter Teig entstanden ist, Masse in eine 'Pengschüssel' (Tupperware) geben und den Teig an einen warmen Ort aufs doppelte Volumen aufgehen lassen. Die Schüssel kann ruhig öfters 'Peng' machen, der Teig soll in etwa eine Stunde gehen.


Dann Backrohr auf 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Eine Brennfeste Schüssel Wasser auf den Boden des Backrohrs stellen.
Zitrone heiß abwaschen, trocken tupfen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Die Zitronenschale und 2 Esslöffel vom Saft in eine Schüssel geben. Restlichen Saft aufbewahren. 1 Banane in kleine Würfel schneiden und in die Schüssel zum Zitronensaft und Schale geben. Zartbitterschokolade fein hacken oder ihr nehmt die Schokotropfen, gehen auch. Zweite Banane in Scheiben schneiden. Bananenwürfel und Schokolade unter den Teig heben. 


Den Teig in die 12 Papierförmchen leeren und mit den Bananenscheiben belegen. Die noch übrigen 20 ml Ahornsirup mit 2 Esslöffel Zitronensaft verrühren und auf die Bananenscheiben verstreichen.
Die Mini-Kuchen ca. 20-25 Minuten backen. Backzeit um, rausnehmen und abkühlen lassen. 

Wünsche euch gutes Gelingen und habt einen schönen Sonntag,
eure Lisa.
 


Sonntag, 26. Februar 2017

Kanelbullar - wer liebt Zuckerzimtschnecken nicht?

Holen wir uns ein Stück Schweden ins Haus. Wer kennt und liebt diese Zucker zimtigen Zuckerzimstschnecken nicht? Ich kenne niemanden. Und wenn man die Fotos hier ansieht, gibt es Naschkatzen die es schaffen vor dem Foto schon zu probiern. Okey - in diesem Fall war ich selbst eine davon. Warmer sind sie einfach göttlich.
Hab schon Mal Zimtschnecken gemacht, diese aber mit Sultaninen. Dieses Rezept hier stammt aber aus der Zeitung 'Sweet Dreams'. Die aktelle Ausgabe handelt von Hefeteigen. In dieses Gebiet muss ich mich noch mehr einarbeiten. Man traut sich nicht immer an Hefeteige ran, obwohl es eigentlich fast nichts einfacheres gibt. Die wichtigste Zutat dabei ist die Hefe und wenn es Frischhefe vom Bäcker ist, kann gar nichts mehr schief gehen. 
Und wie das Sprichwort schon sagt, Übung macht den Meister! Also meine Lieben, ran an die Heferezepte und genießen, nun aber zum Rezept.


Für ca. 10-12 Stück
Für den Teig benötigt ihr folgendes:
500 g Mehl
1 Pck. Trockenhefe (7g)
50 g Zucker
1 Prise Salz
200 ml Milch
1 Ei
1 Eigelb
5 EL Pflanzenöl

120 g Butter
80 g Zucker
1 TL Zimt, oder wer mag auch mehr

Für den Zuckerguss:
3 EL Milch
6 EL Puderzucker

Gebt das Mehl in eure Rührschüssel, 50 g Zucker, Hefe und Salz hinzufügen und alles miteinander vermischen. Milch leicht erwärmen und langsam zur Mehlmischung geben. Dann Ei und Eigelb dazugeben und zum Schluss noch langsam das Öl einfließen lassen. Nun die Menge auf mittlerer Stufe kneten bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig rausnehmen und in einer 'Peng'-Schüssel (Tupperware) geben oder in einer Schüssel mit einem Küchentuch bedeckt mind. 1 Stunde bei warmer Zimmertemperatur gehen lassen. 
In meinem Fall ist der Teig rund 4 Stunden gegangen, war spontan mit einer Freundin was trinken :) - gehört auch dazu und dem Teig schadet es nicht.


Nun ist der Teig auf etwa das Doppelte aufgegangen. Hefeteig nochmals gut durchkneten und auf einer ganz leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Quadrat (ca. 40x40 cm und 1 cm dick) ausrollen. Butter schmelzen und den Teig gleichmäßig damit bestreichen. Die 80 g Zucker mit dem Zimt vermischen und auf dem Teig verstreuen. Nun den Teig von einer Seite her aufrollen.
Backrohr auf 170 Grad Heißluft vorheizen.
Die Rolle in gleimäßig 4 cm dicke Scheiben schneiden. Am Besten ihr nehmt hier ein Messer und schneidet die Stücke ab. Die Form mit ein wenig Butter auspinseln und die Zimtzuckerschnecken in die Form legen. Jetzt ab ins vorgeheizte Backofen und auf der mittleren Schiene ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.


Sobald Backzeit um, rausnehmen und abstellen. Puderzucker und Milch in einer kleinen Schüssel verrühren und über die noch heißen Zimtschnecken verteilen.
Jetzt abkühlen lassen, wer es nicht abwarten kann, darf ruhig warmer eine probieren. Wie man auf den Fotos sieht, ist es bei mir auch so gewesen. Nachkatzen und neugierige waren schneller als ich mit Foto machen. :)

Habt noch einen schönen Sonntagabend, 
eure Lisa





Donnerstag, 17. November 2016

Kerniges Körnerbrot - Brotbackzeit hat wieder begonnen

Herbstzeit ist Brotbackzeit oder so ähnlich. Das feuchte Wetter und die warme Wohnung lassen den Brotteig so richtig aufgehen. Seit drei Monaten mittlerweile, habe ich kein Brot mehr für uns gekauft. Alles macht meine liebe kleine Küchenmaschine. Wenn ich weiterhin so fleißig im Brot backen bleibe, werd ich mir eine neue Küchenmaschine zulegen müssen. Oder soll ich besser dürfen sagen? :) Bin mit meiner kleinen Braun Küchenmaschine voll zufrieden. Schade ist nur, dass mehr wie 1 kg Teig in der Schüssel nicht Platz hat. Welche Küchenmaschinen habt ihr so? KitchenAid oder Kennwood, beide haben ja große Rührschüsseln. Mal schauen, vielleicht kommt heuer ja das Christkind mit einer neuen Küchenmaschine vorbei.



Nun aber zurück zum Brotbacken. Da ich hier noch in der großen Lernphase stecke, habe ich mich ein Rezept herausgesucht und mich an dieses fast ganz brav gehalten. Rezept stammt aus der Südtiroler Kochbuchserie ‚So kocht Südtirol‘.


Für zwei Brotlaibe benötigt ihr:
350 ml Milch
25 g Hefe
200 g Dinkelvollkornmehl
200 g Weizenvollkornmehl
100 g Mehl
60 g Sonnenblumenkerne
40 g Kürbiskerne
80 g Weizenkörner gehackt
3 g Fenchelsamen
15 g Salz
Sesam zum Bestreuen
  
Gebt die lauwarme Milch in eine kleine Schüssel. Bröckelt die Hefe hinein und verrührt alles, bis sich die Hefe aufgelöst hat.
Dann gebt ihr Dinkel- und Weizenvollkornmehl und das normale Mehl in eure Rührschüssel. Fügt Salz, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Weizenkörner und Fenchelsamen dazu, verrührt alles kurz. Dann langsam die aufgelöste Hefe dazu leeren und alles zu einem Teig verkneten.
Gebt ihn aus der Rührschüssel und knetet ihn nochmals kurz mit den Händen.
Nun den Teig in eine sogenannte Germschüssel geben und an einen warmen Ort auf das doppelte Volumen aufgehen lassen. Wenn ihr keine Germschüssel habt, dann einfach mit einem sauberen Küchentuch zudecken.



Nach etwa 1-2 Stunden Ruhezeit den Teig nochmals kneten, in zwei Brotlaibe formen und mit Sesam bestreuen. Nochmals ca. 30 Minuten aufgehen lassen. Dann im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad Ober- Unterhitze ca. 40 Minuten backen. Wenn ihr keinen hightech Backofen mit zusätzlicher Dampfeinspritzfunktion habt, sondern einen ganz normalen wie ich, gebt ihr auf den Backofenboden einfach eine hitzebeständige Schüssel mit Wasser. Diese sorgt auch für den nötigen Dampf.
Backzeit um, dann nehmt ihr ein Brötchen, klopft auf den Brotboden. Klingt es dumpf ist das Brot noch nicht fertig, klingt es hohl, dann raus aus den Ofen. So könnt ihr ganz einfach den Backpunkt eures Brötchen oder Brotlaibes bestimmen.

Nun das Brot ein wenig abkühlen lassen, Butter und Marmelade bereitstellen und genießen.

  
Wünsche euch viel Freude damit – eure Lisa 

Sonntag, 11. September 2016

Zwetschgendatschi mit orginal Barbianer Zwetschgen...

In Barbian dreht sich zur Zeit alles um diese blaue bis blauschwarze Frucht - die Zwetschge. Heute fand dort das Zwetschgenfest statt. Es wurde gespielt, gelacht, getanzt und die Bäuerinnen sorgten fürs leibliche Wohl. Letzte Woche war die Zwetschgenmeile. So kommt es auch, dass ich haufenweise Zwetschgen habe. Wer es noch nicht weiß, meine bessere Hälfte kommt aus Barbian und meine Schwiegereltern haben einige Bäume und da wird gerade fleißig gepflückt. Mit dieser leckeren süßen Frucht kann man so einiges machen, Zwetschgenmarmelade, Zwetschgenmus, Kompott, Zwetschgenknödel, trocknen oder einfrieren dass man im Winter noch davon zehren kann, Muffins, verschiedenste Kuchen und natürlich den Zwetschgendatschi. Und diesen möchte ich euch heute zeigen.


Für ein Blech braucht ihr:
350 g Mehl
125 ml Milch
1 Würfel Hefe (25 g)
60 g Butter
60 g Zucker 
1 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
1 Msp. geriebene Zitronenschale

ca. 1,5 kg Zwetschgen (entsteint gewogen)
3 EL Zucker
1 EL Zimtpulver

Gebt das Mehl in eure Rührschüssel. In einer kleinen Metallschüssel gebt ihr die lauwarme Milch, Prise Zucker und die Hefe, alles gut verrühren und dann ca. 20 Minuten zugedeckt das Dampfl gehen lassen.
In der Zwischenzeit schmelzt ihr die Butter. Dann Dampfl zum Mehl geben. Die geschmolzene Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Salz, dem Ei und der Zitronenschale dazugeben und alles kneten lassen, so lange bis eine zähe, elastische Masse entstanden ist. Diese gebt ihr in eine mit Mehl bestäubte Schüssel, Deckel oder Küchentuch drauf und weitere 20 Minuten gehen lassen.
in der Zwischenzeit Die Zwetschgen wenn nötig waschen, abtrocknen und halbieren, bzw einschneiden. Meine Barbianer Zwetschgen kommen von meinen Schwiegereltern, werden nicht gespritzt und somit kann ich sie gleich verwenden. Sind nach der Meinung meiner besseren Hälfte so viel 'geschmackiger'. :)
Den gegangenen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. einen halben cm dick ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, etwas nachformen. Die Zwetschgen nun dicht aneinander legen. 


Zucker und Zimt vermischen und den Belag damit bestreuen. Den belegten Teig nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen und dann ab ins vorgeheizte Backrohr. Natürlich erster das Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen. Dann ca. 25 Minuten backen. Backzeit um, rausnehmen, abkühlen lassen. 
Sobald abgekühlt mit Staubzucker bestäuben und schmecken lassen. Auch ohne Staubzucker schmeckt er köstlich.

Eine Variante ist, den noch heißen Kuchen mit Marillenmarmelade bestreichen, hab ich gestern probiert und schmeckt wunderbar -wird als nächstes gemacht.  

Wünsche euch noch schönen Sonntagabend und gutes Gelingen,
eure Lisa
 

Rezept aus 'So kocht Südtirol'


Freitag, 22. Juli 2016

Marillen Blechkuchen alla Fräulein Glücklich

Das Schöne am eigenen Garten oder an eigenen Bäumen ist, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo sich die Arbeit in schönen süßen Früchten oder in Gemüse zeigt. Und in diesem Moment weiß man, dass sich all die Mühe gelohnt hat. 



Heute gibt es ein Rezept von einer lieben Bloggerin – Fräulein Glücklich. Ihr Buch fasziniert mich immer noch und heute möchte ich euch ein Rezept daraus vorstellen – den Marillenkuchen oder Aprikosenkuchen. Bei uns zu Hause sind grad die Marillen am abreifen und so, war es quasi vorprogrammiert diesen leckeren Blechkuchen zu probieren.


Für 1 Blech Kuchen benötigt ihr:
25 g frischen Germ

1 EL Zucker
50 ml Milch
400 g Mehl
80 g Zucker
1 Prise Salz
150 ml Milch
80 g Butter
1 Ei
1 Schuss Rum
ca. 30  Marillen

Für’s Dampfl erwärmt ihr 50 ml Milch mit 1 Esslöffel Zucker und bröselt den Germ hinein. Die Milch sollte nur warm sein, wenn ihr sie erhitzt sterben die Hefepilze ab. Dann alles gut verrühren und für 10 Minuten zugedeckt gehen lassen.
Gebt inzwischen das Mehl, den Zucker und das Salz in die Rührschüssel. Wärmt die restliche Milch, fügt die Butter dazu. Sobald die Butter in der Milch geschmolzen ist, das Ei einrühren. 
Wenn nun das Dampfl soweit ist, d.h. etwa auf die doppelte Masse gewachsen, leert ihr es zum Mehl-Zucker-Salz-Gemisch und beginnt alles zu verrühren, dann nach und nach die Milch-Butter-Ei-Masse einrühren und zum Schluss noch den Schuss Rum. Alles gut verkneten bis ein glatter Teig entstanden ist. Diesen gebt ihr dann in eine Schüssel, deckt sie zu und lasst den Teig ca. 1 Stunde an einem warmen Ort ruhen. 
Nach der Stunde sollte der Teig auf die doppelte Masse angestiegen sein. Rollt den Teig auf einem mit Backpapier belegten Backblech aus. Wascht und entsteint die Marillen und gebt sie eher dicht beieinander auf die Teigmasse. Sollten die Marillen noch etwas säuerlich sein, gebt ein wenig Zucker in die Mitte und legt sie dann erst auf den Teig. Mit einem Küchentuch belegen und nochmals 30 Minuten ruhen lassen. 
Backrohr auf 170 Grad Umluft einheizen. Marillenkuchen in die Mitte einschieben und ca. 30 Minuten backen.


Rausnehmen, abkühlen lassen und genießen. Ihr könnt ihn vor dem servieren noch mit Puderzucker bestäuben.
Wünsche euch gutes Gelingen und habt ein schönes Wochenende,
eure Lisa


Ps. Zitat Frl. Glücklich: „Du möchtest am 16. Januar unbedingt einen Marillenkuchen? Dann nimm einfach die aus der Dose!“ :) Ich würde da vielleicht noch ein wenig Zimt unter über die Marillen geben. Ich liebe Zimt und es ergibt für mich eine kleine Winternote.