Samstag, 12. Dezember 2015

Türchen Nummer 12 - Tannenbaumkekse

Zum heutigen 12ten Dezember gibt es wunderhübsche Tannenbäume.
Rezept ist ein einfacher Mürbteig, aber die Deko macht es aus. Die Tannenbäume kann man nach belieben verzieren. Mal macht ihr eine Girlande drauf, mal nur Christbaumkugeln usw. Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.



Zum Rezept:

200 g Mehl

1 Pkg. Vanillezucker

120 g Butter

120 g Zucker

1 Msp. Zitronenschale, gerieben

1 Prise Salz

Gebt das Mehl auf eine Arbeitsfläche, den Vanillezucker dazugeben und alles vermischen.
Die Butter, Zucker, Zitronenschale und das Salz miteinander verkneten. Zusammen mit Mehl-Vanillezuckergemisch zu einem glatten Teig verarbeiten. Nach der ganzen Kneterei brauch der Teig ca. 1 Stunde Ruhe, am Besten im Kühlschrank.
Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen, große Herzausstechform finden und die Arbeitsfläche bemehlen. Auf der Arbeitsfläche den Teig ca. 0,5 cm dick ausrollen und die Tannenbäume ausstechen. Diese auf ein Backblech geben und im Backrohr ca. 8-10 Minuten goldbraun backen. Rausnehmen und Abkühlen lassen.



Für die Dekoration benötigt ihr:
1 Eiweiß
ca. 300 g Puderzucker
1 EL Zitronensaft
verschiedene Glitzerperlen oder Glitzerstreusel

Eiweiß anschlagen, den Puderzucker langsam dazugeben und zum Schluss noch den Zitronensaft einrühren. Jetzt alles so lange schlagen bis eine cremige Masse entstanden ist. Wichtig ist nun die Masse gleich verarbeiten, das heißt für uns die Tannenbäume gleich damit bestreichen, ausgenommen den Stamm.
Die Tannenbäume dann nach belieben verzieren und fertig sind eure Tannenbäume.

Wünsche euch gutes Gelingen und habt einen schönen Samstag,
eure Lisa










Freitag, 11. Dezember 2015

Türchen Nummer 11 - Gastbeitrag der Zweite. Etwas wohltuendes und heilendes...

Gastbeitrag Nummer 2 versteckt sich im Türchen Nummer 11. Meine Liebe Barbara hat sich auch von mir bequatschen lassen einen Beitrag zu schreiben. Türchen Nummer 11 im Siggis Adventskalender gehört auch ihr. Also heute wisst ihr was sich auch dahinter versteckt :)
Nun aber genug von mir - jetzt kommt ihr Post.


Griastenk.

Heute darf ich einen kleinen Beitrag fürs Inser Kuchlbiachl schreiben.
Meine geliebte Oma sagte immer „Gegn jedn Weatig isch a Kraut gwochsn!“ Das soviel heißt wie, "Gegen jeden Wehwehchen sind Kräuter gewachsen!"
Dieses Kredo ließ mich, durch die Kräuterhexen in meinem Umfeld, relativ gesund aufwachsen, ganz besonders begleitete mich die Ringelblumensalbe durchs ganze Leben. Ob Schürfwunden, oder Kratzspuren, Verbrennungen oder Hautreizungen, die Ringelblumensalbe war immer griffbereit.
Fürs das wahnsinnig tolle Adventskalenderprojekt wollte ich etwas wohltuendes beisteuern. Bei den heurigen lauen Temperaturen im Oktober fand ich noch Ringelblumen in unserem Garten. Somit fiel meine Wahl auf eine selbstgemachte Ringelblumensalbe. Bei meinem Onkel bat ich noch um etwas Bienenwachs und das Olivenöl war bereits griffbereit.


Ihr braucht für 24 kleine Gläser 
Zwei handvoll Ringelblumen, nur die Blüten, ohne Stängel
100 ml Olivenöl
15 g Bienenwachs

Und so geht’s:
Die Blüten der Ringelblumen zerkleinern. Olivenöl mit den zerkleinerten Ringelblumenblüten mischen und kurz erwärmen. Über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag die Masse durch ein Leinentuch auspressen oder einen normalen Sieb sieben.
Bienenwachs im Wasserbad schmelzen und die Olivenöl-Ringelblumenmasse langsam unter ständigem Rühren vermischen. Die vermischte Masse stockt und kann dann in sterile Gläser abgefüllt werden.
Der Geschmack der Salbe bleibt relativ neutral, wer möchte kann nach belieben eine Duftstoffessenz beimischen. Haltbar bleibt sie durch Aufbewahrung im Kühlschrank.


Die Kraft der Ringelblumensalbe:
Heilend bei Wunden, Klüfte und Risse; vermindert Hautreizungen, unterstützt die natürliche Regeneration der Haut, hält sie glatt und geschmeidig :) wirkt keimtötend und antibakteriell, entzündungshemmend.


 Bleibt gesund meine Lieben
Barbara



Donnerstag, 10. Dezember 2015

Türchen Nummer 10 - Glühweinsirup

Hinter diesem Türchen versteckt sich eine besonders gute Leckerei - der Glühweinsirup. Hab ihn heuer mal in irgendeinem Blog gefunden, aber kann mich leider nicht mehr erinnern bei wem, hab nur Rezept ausgedruckt. Möchte mich im bei der/denjenigen entschuldigen und wenn er das hier zufällig liest, bitte bemerkbar machen - werde ich natürlich ergänzen! Sorry.
Jedenfalls bin ich ein richtiger Fan von diesem Glühweinsirup geworden. Er kann mit Rotwein oder eben auch mit Traubensaft für Kinder oder jene die keinen Alkohol trinken gemacht werden.
Dank Zimt und Nelken bekommt er auch noch diese wunderbar weihnachtliche Note.

Nun aber zum Rezept.
Für 3 Flaschen zu je 250 ml benötigt ihr folgendes:
500 ml roten Traubensaft
2 unbehandelte Orangen + Schale
2 unbehandelte Zitronen + Schale
300 g braunen Zucker
1 EL ganze Nelken
5 Sternanis
5 kleine Zimtstangen
1 TL Kardamonkapseln
2 EL losen Früchtetee
Die Orangen und Zitronen abwaschen und die Schale dann dünn abschalen. Den Saft auspressen. Dann alle anderen Zutaten zusammen mit Orangen- und Zitronensaft in einen Topf geben und einmal aufkochen lassen. Noch ca. 30 Minuten ziehen lassen. Nochmals kurz aufkochen, durch einen Sieb gießen und den Sirup noch heißer in die sterilen Flaschen abfüllen.
So bleibt er ca. 2 Monate haltbar - sollte er es jetzt in der Weihnachtszeit überhaupt überstehen. :)

Das Mischverhältniss ist 200 ml Rotwein/Traubensaft mit 3 EL Sirup erhitzen und genießen. Vorsicht - Suchtpotenzial :)
Jetzt noch einen Panetone oder selbstgemachte Kekse dazu, ein paar Freunde einladen und schon hat man einen gemütlichen Winterabend.
Gutes Gelingen,
eure Lisa

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Türchen Nummer 9 - Windlicht

Heute gibt's mal nichts aus der Küche - ein Gruß ist es aber trotzdem. Der heutige Post kommt aus der Reihe, Lisa kann auch basteln und dekorieren.
Hinter dem heutigem Türchen versteckt sich ein Windlicht. Ganz einfach aber es sieht toll aus. Hab schon ne ganze Menge gebastelt und einiges wird noch verschenkt werden :)
  

Ihr braucht für ein Glas folgendes:
ein Marmelade Glas, oder sonstiges Glas
einen Filzstern
ein Stück schönes Band
weißen Dekosand
eine Kerze oder Teelicht


Nehmt das Glas und füllt ein wenig Sand ein. Fädelt den Stern ans Band Dann macht das Band am oberen Ende des Glases, dort wo der Schraubverschluss ist rum. Noch eine schöne Schleife binden. Kerze ins Glas stellen und fertig.
Macht sich schön mit ein paar Weihnachtskugeln Drumherum, oder einfach nur auf die Treppe stellen. Oder im Außenbereich könnt ihr auch ein wenig Moos daneben verteilen.
Lasst eurer Fantasie freien Lauf.

Frohes Schaffen,
eure Lisa


Dienstag, 8. Dezember 2015

Türchen Nummer 8 - Schokoblumen

Im Türchen Nummer 8 befinden sich heute Blumen. Um in den noch quasi sommerlichen Winter Blumen zu zaubern.. :)
Diese Kekse könnt ihr auch ganz leicht mit Kindern machen. Sie erfreuen sich doch so sehr wenn sie mithelfen dürfen, und ein wenig vom Teig naschen. So wie auch wir großen, zwischendurch verschwindet dann auch noch ein Smartis oder zwei :)


Für den Teig benötigt ihr:
160 g Mehl
20 g Speisestärke
100 g weiche Butter
80 g Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker
2,5 EL Kakaopulver
1 Eiweiß

Das Mehl mit der Speisestärke vermischen. Auf die Arbeitsfläche sieben und in der Mitte eine Vertiefung drücken. Sieht jetzt aus wie ein Vulkan mit einem Krater. Dann das Eiweiß anschlagen. Gebt Butter, Staubzucker, Vanillezucker, Kakaopulver und das angeschlagene Eiweiß in die Mitte und knetet nur diese Zutaten, mit ein wenig Mehl so lange bis keine Butterstücke mehr zu sehen sind. Danach mit dem restlichen Mehl fertig kneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig nun mit einem Küchentuch zugedeckt ca. 30 Minuten an einen kühleren Ort ruhen lassen.
Dann Arbeitsfläche bemehlen, Backrohr auf 170 Grad Umluft vorheizen. Einen Teil Teig ausrollen und die Blumen ausstechen. Immer so weiter bis der Teig alle ist.


Ab ins Backrohr und für ca. 10 Minuten backen.


Abkühlen lassen und dann geht's ran ans verzieren, dazu braucht ihr:
100 g Schokolade, Vollmilch
1 Packung Smartis

Schokolade im heißen Wasserbad schmelzen. Die Schokolade mithilfe eines Messers dann auf den Blumen verstreichen und ein Smartis in der Mitte platzieren. Nun nur noch die Schokolade trocknen lassen und dann genießen. :)

Gutes Gelingen,
eure Lisa 




Montag, 7. Dezember 2015

Türchen Nummer 7 - der erste Gastbeitrag und es werden noch weitere Folgen..

Öffnen wir Türchen Nummer 7. Dahinter versteckt sich der Gastbeitrag meiner lieben Inge. Ich hab mir heuer mal gedacht, ist ja langweilig wenn immer nur ich Beiträge schreibe und Rezepte verrate, dürfen auch mal andere dran. Inge ist sehr kreativ in der Küche, sie will es nur nicht ganz zu geben. Ich glaub sie hat ein leichtes Trauma ;) Vor Jahren hat sie mich mal eingeladen zu einer unserer Leibspeisen, Milchreis mit Zimtzucker. Naja und wie der Vorführeffekt halt so ist, ist genau an diesem Abend irgendwie alles schief gegangen, Milch über gekocht, Reis nicht ganz durch. Wir hatten trotzdem jede Menge Spass, Milchreis hat gemundet, aber komischerweise macht sie mir jetzt keinen mehr.. :)
Nebenbei ist sie auch noch meine Beste Freundin, dann darf ich sie schon ein wenig necken. Sie ist auch eine von den Personen die mich immer wieder aufs neue Inspirieren und Motivieren. Einige Ideen hier im Blog sind auch von ihr, die Umsetzung lag dann bei mir :)
So nun aber zu ihrem Gastbeitrag.




Hallo ihr Lieben,

ich wurde von meiner allerbesten Freundin gefragt ob ich Lust hätte Ihren supertollen Blog mit einem Gästebeitrag zu „schmücken“. Nun, da ich selber sehr gerne backe und mir des Öfteren Tipps und Tricks von Lisa hole, war es für mich eine Ehre mitzumachen.
Ich habe mich für die klassischen Kekse aller Weihnachtskekse entschieden: Die Spitzbuam (Spitzbuben)!



Für den Teig braucht man
150 g Butter
125 g Zucker
300 g Mehl
½ Pkg. Vanillezucker
½ Pkg. Backpulver
2 Eier
eine Prise Salz 
½ Msp. Zitronenschale.

Alle Zutaten bereit stellen, dann kann es losgehen.

Die weiche Butter mit dem Zucker cremig und glattrühren. Danach Vanillezucker, Salz und Zitronenschale beimischen. Anschließend werden die Eier untergemischt. Das Backpulver und Mehl vermischen und dann alles gut verkneten. Den Teig für ca. eine halbe Stunde kühl rasten lassen.
Den Teig etwa ½ cm dick ausrollen und Plätzchen ausstechen. Ich habe mich für eine Herzchen-, Sternchen-, und Blümchenform entschieden, da mir die runde Variante zu langweilig. Bei der Hälfte der Plätzchen mit einem kleineren Förmchen die Mitte ausstechen (das werden die „Deckel“ der Spitzbuam).
Im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad etwa 8 Minuten lang backen. Die Plätzchen abkühlen lassen und die Deckel mit Staubzucker bestreuen. Ich habe heuer auch Schokoladen-Spitzbuben ausprobiert, dabei taucht man die Deckel in zerlassene Bitterschokolade.
Die Plätzchen mit selbstgemachter Marillenmarmelade bestreichen und die Deckel draufsetzen. Als kleine Abwechslung habe ich einige meiner Spitzbuben mit selbstgemachter Himbeermarmelade gefüllt.
Was soll ich sagen, es ist ein kunterbunter Teller voller Spitzbuben geworden. Und mein kleiner Spitzbube hier zu Hause konnte der Versuchung nicht widerstehen und hat sich schon gleich ein Keks vom Teller geschnappt.




Wünsche allen Gutes Gelingen und eine besinnliche Weihnachtszeit.

Liebe Grüße

Inge


 

Sonntag, 6. Dezember 2015

Türchen Nummer 6 - Happy Nikolaustag

2. Adventsonntag und dann auch noch Nikolaustag - schöner kann ein Sonntag ja fast nicht sein. Okee - wenn er jetzt auch noch mit einem Luxusfrühstück begonnen hätte. Das hat aber der heutige Terminplan nicht zugelassen. :) Arbeite grad ja auch am Wochenende beim Weihnachtsmarkt im schönen Bozen. Meine Kusins haben da ein Ständchen mit Glühwein, Apfelsaft, Apfelglüchmix, Apfelwein (heuer neu und lecker :)) und natürlich was auch für mich, Kaiserschmarren, Apfelküchleins, Strauben und Tiroler Hotdog. Der Tiroler Hot Dog besteht aus einem Roggenbrötchen (natürlich von ihrem Hof) mit einer Hauswurst, Ketchup, Mayo oder Senf und mit Südtiroler Kraut oben drauf. Jeder Südtiroler und auch jeder Gast sollte vorbei kommen und das mal probieren :)
So nun noch ein wenig Schleichwerbung - Roanerhof heißt unserer Ständchen. Zu finden ganz leicht, sind gegenüber vom Kinderplatz mit dem Zugele :)
So, nun aber genug und zu meiner heutigen Überraschung.


 

Bei mir gibt's heute statt Schokomänner, Nikolauskekse :)
Hoffe dass sie auch euch gefallen.

Zum Rezept:
200 g Mehl
1 Pkg. Vanillezucker
120 g Butter
120 g Zucker
1 Msp. Zitronenschale, gerieben
1 Prise Salz
 
Gebt das Mehl auf eine Arbeitsfläche, den Vanillezucker dazugeben und alles vermischen.
Die Butter, Zucker, Zitronenschale und das Salz miteinander verkneten. Zusammen mit Mehl-Vanillezuckergemisch zu einem glatten Teig verarbeiten. Nach der ganzen Kneterei brauch der Teig ca. 1 Stunde Ruhe, am Besten im Kühlschrank.
Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen, große Herzausstechform finden und die Arbeitsfläche bemehlen. Auf der Arbeitsfläche den Teig ca. 0,5 cm dick ausrollen und die Herzen ausstechen. Diese auf ein Backblech geben und im Backrohr ca. 8-10 Minuten goldbraun backen. Rausnehmen und Abkühlen lassen.



Für die Verzierung benötigt ihr:
Puderzucker
Rote Speisefarbe/ Himbeersirup
Wasser
Weiße Glitzerkugeln
Geriebene Mandeln
Braune Speiseschriftfarbe

Kekse abgekühlt, mischt ihr die Hälfte des Puderzuckers mit ein paar Tropfen roter Speisefarbe und in einen anderen Behälter mischt ihr Puderzucker mit ein wenig Wasser. Den unteren Teil des Herzns bemalt ihr mit der roten Puderzuckermischung. Und auf die zwei Bögen gebt ihr die weiße Puderzuckermischung und bestreut diese mit den geriebenen Mandeln. Dann noch eine rote Nase drauf und zwei braune Augen mit der braunen Speiseschriftfarbe. Und fertig sind eure Nikoläuse.

Wünsche euch gutes Gelingen und habt alle noch einen schönen Nikolaussonntag,
eure Lisa